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Stelleninserat

Eine Stelle wird anders gesucht als ein Sofa. Wer sucht, weiss meist nicht, wie deine Ausschreibung heisst — er weiss nur, was er kann. Deshalb hängt ein Stelleninserat auf Fundort an einem Beruf und nicht bloss an einer Überschrift.

Der Beruf ist das wichtigste Feld

Sobald du im Feld «Beruf» zu tippen beginnst, schlagen wir dir passende Berufe vor. Wählst du einen aus, hängt deine Stelle an einem Eintrag, der Bezeichnungen in Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch trägt — samt der üblichen anderen Schreibweisen. Das hat eine Folge, die man leicht übersieht: jemand im Tessin, der «parrucchiere» sucht, findet deine deutschsprachige Ausschreibung. Und jemand, der «Coiffeuse» eintippt, findet sie auch dann, wenn dein Titel «Friseur (m/w/d)» lautet. Ohne Beruf findet dich nur, wer zufällig dasselbe Wort tippt wie du.

Dein Beruf steht nicht in der Liste

Dann schreib ihn trotzdem hin. Das Feld ist frei — dein Text wird gespeichert und steht im Inserat, genau wie du ihn getippt hast. Was dahinter passiert: dein Beruf geht als Vorschlag an uns. Sobald er freigegeben ist, hängt deine Stelle daran und ist ab dann auch in den anderen drei Sprachen auffindbar. Du musst dafür nichts tun und dein Inserat nicht noch einmal bearbeiten.

Pensum, Lohn und Anstellung

Das Pensum gibst du als Bereich an — «60 bis 100 %» statt einer einzelnen Zahl. Gesucht wird nach Überschneidung: wer 80 % sucht, sieht deine Stelle auch dann, wenn du 60 bis 100 % ausgeschrieben hast. Der Lohn ist freiwillig. Wenn du ihn angibst, wird nach ihm gefiltert, und deine Stelle erscheint bei allen, die mindestens so viel suchen. Gibst du ihn nicht an, verlierst du diese Sucher — das ist der Preis, und du entscheidest ihn. Anstellungsart, Erfahrung, Ausbildung, Sprachen und Homeoffice sind alle freiwillig. Jede Angabe, die du machst, ist ein Filter, in dem du vorkommst.

Arbeitsort und Karte

Gib Postleitzahl und Ort dort an, wo tatsächlich gearbeitet wird — nicht dort, wo dein Büro steht. Ein Personalbüro in Zürich, das eine Stelle in Chur ausschreibt, gehört auf der Karte nach Chur. Die Postleitzahl brauchen wir, weil Ortsnamen nicht eindeutig sind: «Weiningen» gibt es zweimal in der Schweiz. Auf der Karte in der Stellen-Suche steht der Punkt auf dem Ortsmittelpunkt, nie auf einer Adresse.

Stellenmeldepflicht

Für Berufsarten mit hoher Arbeitslosigkeit gilt in der Schweiz die Stellenmeldepflicht: du musst die offene Stelle zuerst dem RAV melden und darfst sie fünf Arbeitstage lang nicht öffentlich ausschreiben. Welche Berufsarten betroffen sind, legt das SECO jährlich fest. Die Pflicht liegt bei dir als Arbeitgeber, nicht bei uns — wir prüfen das nicht und können es nicht. Wir weisen dich beim Inserieren in dieser Kategorie darauf hin und verlinken die Stelle, an der du deine Berufsart selbst nachschlagen kannst. Bei Verstössen drohen Bussen bis 40 000 Franken.

Vorstellungsgespräch

Die Reihenfolge ist umgekehrt zur Besichtigung: nicht der Interessent fragt an, sondern du lädst ein. Erst bewirbt sich jemand über den Chat, dann findest du im Inserat den Knopf «Zum Gespräch einladen». Zur Auswahl stehen dabei genau die Personen, die sich auf dieses Inserat gemeldet haben — niemand sonst. Du wählst Zeitpunkt und Form: vor Ort, per Video oder am Telefon. Die eingeladene Person kann zusagen, absagen oder einen anderen Zeitpunkt vorschlagen; ab da läuft alles wie bei jedem anderen Termin, inklusive Erinnerung am Vortag. Bei Video und Telefon gehört die Einwahl in den Chat und nicht ins Treffpunkt-Feld. Das ist kein Formalismus: Links in einem Terminfeld sähen aus, als hätten wir sie geprüft. Und der Satz, den wir lieber einmal zu viel sagen: verlang für ein Gespräch nie Geld und keine Ausweiskopien. Beides ist das Erkennungsmerkmal unseriöser Angebote, und wir gehen Meldungen darüber nach.

Stellengesuch: du suchst eine Stelle

Dieselbe Rubrik, andere Richtung: wähle im Inserat Stellengesuch, und das Inserat stellt dich vor statt eine Stelle. Es gibt dann keinen Bewerbungs-Knopf und keine Einladung zum Vorstellungsgespräch — Arbeitgeber nehmen über den Chat Kontakt auf. Lohn und Antritt sind deine Vorstellungen, die Stellenmeldepflicht betrifft dich nicht. In der Stellensuche lassen sich Angebote und Gesuche getrennt anzeigen.

Kontakt

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