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Makler-Feed (Import)

Wer regelmässig Immobilien vermarktet, muss seinen Bestand nicht zweimal pflegen. Fundort übernimmt ihn direkt aus der Makler-Software. Ein Objekt bleibt online, solange es dort als verfügbar geführt wird — und abgerechnet wird erst hinterher, nach der Zeit, die es tatsächlich online war.

Für wen der Import gedacht ist

Der Import richtet sich an gewerbliche Anbieter mit laufendem Bestand — Maklerbüros, Verwaltungen, Bauträger. Vorausgesetzt sind ein verifiziertes Geschäftskonto und die Freischaltung durch Fundort; der Zugang lässt sich nicht selbst einrichten. Das ist Absicht: ein Feed stellt Inserate in fremdem Namen ein, in beliebiger Menge und unbeaufsichtigt. Wer das darf, prüfen wir vorher.

SwissRETS als Format

Fundort liest den Schweizer Branchenstandard SwissRETS — dasselbe Format, das die gängigen Makler-Programme ohnehin für andere Portale erzeugen. In aller Regel genügt es daher, die Adresse des bestehenden Abzugs zu hinterlegen; ein eigener Export für Fundort ist nicht nötig. Ist der Abzug passwortgeschützt, werden die Zugangsdaten verschlüsselt hinterlegt. Gelesen werden sowohl die neuere JSON- als auch die ältere XML-Fassung des Standards.

Wie ein Objekt online geht

Der Feed wird regelmässig abgerufen. Neue Objekte werden übernommen, geänderte aktualisiert, unveränderte übersprungen. Vor der Veröffentlichung durchläuft jedes Objekt dieselbe Prüfung wie ein von Hand erfasstes Inserat — es kann also ebenso zurückgewiesen oder zur Prüfung angehalten werden. Angaben, die sich nicht eindeutig zuordnen lassen, bleiben leer statt geraten: ein falsch einsortiertes Objekt wäre für Suchende schlechter als ein unvollständiges. Titel, Kurzbeschrieb und Beschreibung werden in allen Sprachen übernommen, die der Abzug mitliefert.

Wie lange es online bleibt

Solange es im Abzug als verfügbar geführt wird. Das Inserat hat keine feste Laufzeit, die abläuft — der Feed sagt bei jedem Abruf, was noch am Markt ist. Wird ein Objekt verkauft, vermietet oder zurückgezogen, verschwindet es aus dem Abzug oder wird als reserviert oder vergeben gekennzeichnet; dann endet auch das Inserat. Damit ein einzelner unvollständiger Abzug nicht gleich den halben Bestand vom Netz nimmt, wird ein fehlendes Objekt erst nach mehreren Läufen deaktiviert. Bleibt der Feed dauerhaft stumm — abgeschaltet, umgezogen, defekt —, laufen die Inserate nach einer Karenzfrist aus.

Was ein Objekt kostet

Abgerechnet wird nach der Zeit, die ein Objekt tatsächlich veröffentlicht war, und zwar erst danach. Es gilt dieselbe Staffel wie für ein von Hand erfasstes Immobilien-Inserat: ein Monat CHF 40, drei Monate CHF 99, sechs Monate CHF 168, zwölf Monate CHF 264. Angefangene Monate zählen als ganze, und massgebend ist die kleinste Stufe, welche die Standzeit abdeckt: ein Objekt, das nach drei Monaten verkauft ist, kostet CHF 99. Der Preis entspricht damit immer dem, was eine Vorauszahlung für dieselbe Dauer gekostet hätte. Steht ein Objekt länger als zwölf Monate, wird zwischenabgerechnet und die Staffel beginnt neu. Die Kosten steuerst du über den Abzug: was dort nicht mehr steht, kostet auch nichts mehr.

Von Hand erfassen geht weiterhin

Ein Feed schliesst die gewöhnliche Erfassung nicht aus. Objekte, die nicht im Abzug stehen — ein Einzelmandat, etwas ausserhalb der üblichen Vermarktung —, kannst du jederzeit von Hand einstellen. Für solche Inserate gilt der gewöhnliche Weg: du wählst die Laufzeit und bezahlst sie im Voraus. Achte nur darauf, ein Objekt nicht doppelt zu führen — von Hand eingestellt und zusätzlich im Abzug ergibt zwei Inserate.

Anfragen im Büro empfangen

Wer sich zu einem deiner Feed-Objekte meldet, erreicht dich auf Fundort wie jeder andere Interessent. Wenn dein Büro Anfragen in einem CRM sammelt, trag in der Feed-Maske unter „Anfragen weiterleiten an“ die Adresse ein, die es dafür hat — bei Mandatfeed etwa [email protected], dieselbe wie bei den anderen Portalen. Dann geht jede Anfrage zu einem Objekt dieses Feeds zusätzlich als Mail dorthin — die erste Chat-Nachricht, eine Besichtigungsanfrage, eine Mietbewerbung: Objekt, Referenz, Name, Nachricht und ein Link zum Gespräch. Mailadresse und Telefonnummer des Interessenten stehen nur drin, wenn er das beim Absenden erlaubt hat — das Häkchen dafür sieht er im Chat und im Termin-Dialog, vorbelegt an. Bei der Mietbewerbung geht die Mailadresse mit, weil die Bewerbung sie dir ohnehin gibt; Dossier und Dateien bleiben in deinem Konto und in der Mail an deine Konto-Adresse. Folgenachrichten laufen im Chat weiter; die Weiterleitung ist der Einstieg, nicht das Gespräch.

Grundrisse, Rundgänge und Videos

Was dein Feed neben den Bildern liefert, kommt mit: Grundrisse (als Bild oder PDF), 360°-Rundgänge, YouTube-Videos und Websites – in der Reihenfolge, die du in deiner Makler-Software festgelegt hast. Fundort kopiert davon nichts: ein Grundriss-Bild wird beim Aufruf von deiner Adresse durchgereicht, ein Rundgang öffnet sich als Knopf in einem neuen Tab, ein YouTube-Video erst nach einem Klick des Besuchers. Entfernst du einen Link im Feed, ist er nach dem nächsten Lauf auch bei Fundort weg. Im Inseratformular siehst du die Links zwar, ändern kannst du sie nur in deiner Makler-Software – sonst würde der nächste Lauf überschreiben, was du von Hand eingetragen hast. Bei Immobilien-Inseraten, die du ohne Feed erfasst, trägst du dieselben Links direkt im Formular ein, im Abschnitt bei den Bildern.

Noch keine Makler-Software? Mandatfeed

Mandatfeed ist die Makler-Software aus demselben Haus wie Fundort: Mandate, Adressen, Suchprofile, Anfragen und Besichtigungen an einem Ort, im Browser, mit Daten in der Schweiz. Der Feed an Fundort ist dort ein Haken je Objekt – nichts geht von selbst hinaus –, und jede Anfrage von Fundort steht in Mandatfeed als Anfrage am Objekt, mit dem Interessenten dazu. Was Mandatfeed sonst kann und was es kostet, steht auf der Seite zu Mandatfeed.

Kontakt

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