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Preisvorschlag & Verhandlung

Bei Kleinanzeigen, deren Preis als <strong>verhandelbar</strong> gekennzeichnet ist, kannst du dem Verkäufer einen eigenen Preis vorschlagen. Nimmt er an, kommt der Kauf sofort zustande — genau wie beim Sofort-Kauf, nur zum ausgehandelten Betrag.

Wann kann ich einen Preis vorschlagen?

Nur bei Verkaufs-Inseraten, bei denen der Verkäufer die Preis-Art Verhandelbar gewählt hat. Du erkennst sie am Hinweis neben dem Preis und am Knopf «Preis vorschlagen». Bei Auktionen gibt es keine Vorschläge — dort bietest du.

Ein Vorschlag ist verbindlich

Das ist der wichtigste Punkt: Nimmt der Verkäufer deinen Vorschlag an, ist der Kauf geschlossen. Du kannst danach nicht mehr überlegen. Deshalb fragen wir dich vor dem Absenden noch einmal und nennen dir den Betrag, auf den du dich verpflichtest — inklusive Versandkosten. Solange niemand angenommen hat, kannst du deinen Vorschlag jederzeit zurückziehen.

So läuft die Verhandlung

Du nennst einen Betrag; höher als der Inseratspreis geht nicht, denn dann könntest du einfach kaufen. Der Verkäufer kann annehmen, ein Gegenangebot machen, ablehnen oder endgültig ablehnen. Bei einem Gegenangebot bist du wieder am Zug und kannst deinerseits annehmen oder ablehnen. Du hast drei Vorschläge pro Inserat; Gegenangebote des Verkäufers zählen nicht mit. Nach 48 Stunden ohne Antwort verfällt ein Vorschlag. Lehnt der Verkäufer endgültig ab, kannst du für dieses Inserat keinen neuen Vorschlag mehr machen.

Versand, Porto und Käuferschutz

Verhandelt wird immer der Artikelpreis. Die Versandkosten des Verkäufers kommen unverändert dazu — du siehst den Gesamtbetrag, bevor du absendest. Bei Versand gilt eine Untergrenze für den Artikelpreis: darunter gibt es keinen Käuferschutz, deshalb sind dort keine Vorschläge möglich — den genauen Mindestbetrag zeigt dir das Formular. Bei Abholung gibt es diese Grenze nicht. Ändert der Verkäufer seine Versandkosten, während dein Vorschlag läuft, wird die Annahme abgebrochen — du sollst nichts zahlen, dem du nicht zugestimmt hast.

Für Verkäufer: das Mindestangebot

Beim Inserieren kannst du optional ein Mindestangebot festlegen. Es wird Käufern nicht angezeigt. Vorschläge darunter werden automatisch abgelehnt, ohne dass der Käufer deine Untergrenze erfährt — und ohne dass du eine Benachrichtigung bekommst. Der Käufer verbraucht dafür keinen seiner drei regulären Vorschläge, denn er konnte die Regel nicht sehen. Weil sich die Untergrenze sonst durch Probieren einkreisen liesse, sind auch die automatisch abgelehnten Versuche auf drei begrenzt; danach ist für dieses Inserat Schluss. Lässt du das Feld leer, erreicht dich jeder Vorschlag.

Benachrichtigungen

Jede Antwort auf deinen eigenen Vorschlag — angenommen, abgelehnt, Gegenangebot — bekommst du immer per E-Mail. Als Verkäufer wirst du über jeden eingehenden Vorschlag ebenfalls per E-Mail informiert; in der App siehst du ihn ohnehin. Damit dich niemand mit Vorschlägen zudeckt, gilt zusätzlich ein Tagesdeckel je Mitglied über alle Inserate hinweg — ist er erreicht, kann derjenige erst am nächsten Tag wieder vorschlagen. Alle laufenden und abgeschlossenen Verhandlungen findest du unter «Preisvorschläge» im Mitgliederbereich, mit vollständigem Verlauf.

Kontakt

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BETABeta-Phase – alle Zahlungen werden simuliert, es findet kein echter Geldtransfer statt. Die Funktionen werden trotzdem aktiviert.