Sicher handeln auf Fundort
So erkennst du Betrug und schützt dich vor Fake-Inseraten.
Wickle teure Artikel wenn möglich persönlich vor Ort ab – Ware gegen Bezahlung.
Kommuniziere und bezahle über die Plattform – nur so greift der Käuferschutz.
Schau dir Profil und Bewertungen der Gegenseite an, bevor du handelst.
Sind alle Inserate echt?
Die allermeisten Inserate auf Fundort sind echt. Leider tummeln sich aber – wie auf allen grossen Plattformen – auch Betrüger, die mit gefälschten Angeboten Geld ergaunern wollen.
Mit etwas Aufmerksamkeit erkennst du die meisten Maschen sofort. Die folgenden Warnzeichen sollten dich stutzig machen.
Wie Fundort dich schützt
Sicherheit ist bei Fundort kein Zusatz, sondern Fundament. Das steckt dahinter:
- Geprüfte Mitglieder — Mehrstufige Verifizierung (E-Mail, Handynummer und Ausweis) hält Fake-Profile draussen.
- Käuferschutz & sichere Zahlung — Bei bezahltem Versandkauf bleibt dein Geld treuhänderisch hinterlegt und wird erst freigegeben, wenn die Ware angekommen ist. Bezahle immer über Fundort — nie direkt an den Verkäufer, bar oder ausserhalb der Plattform, sonst greift der Käuferschutz nicht.
- Schutz deiner Kontaktdaten — Der Austausch läuft über den Plattform-Chat; Kontaktdaten in Inseraten und Nachrichten werden automatisch geschützt — gegen Weglocken und Datenmissbrauch.
- Bild- & Inhaltsprüfung — Hochgeladene Bilder werden automatisch moderiert und auffällige Inhalte erkannt.
- Schweizer Datenhaltung & deine Rechte — Deine Daten liegen in der Schweiz. Du kannst sie jederzeit einsehen, exportieren und dein Konto löschen lassen.
- Sichere Technik & Missbrauchsabwehr — Verschlüsselte Zugangsdaten, Passwort-Sicherheitscheck, Sperre von Wegwerf-Adressen und automatische Erkennung von Missbrauch.
Typische Anzeichen für Fake-Inserate
- Auffällig tiefe Preise — Wenn ein Angebot «zu schön ist, um wahr zu sein», ist Vorsicht geboten.
- Vorkasse & faule Ausreden — Der Verkäufer sei «im Ausland» und verlangt dubiose Vorauszahlung per Überweisung oder Kryptowährung statt sicherer Zahlung.
- Weg von der Plattform — Man drängt dich, auf WhatsApp oder SMS zu wechseln, um der Kontrolle der Plattform zu entgehen.
- Phishing-Links — Links zu angeblichen Kurierdiensten oder Zahlseiten, die deine Daten oder Kartennummer abgreifen wollen.
- Keine oder schlechte Bewertungen — Brandneue Profile ohne Historie oder mit negativen Bewertungen sind ein Warnsignal.
So schützt du dich
- Prüf immer Profil und Bewertungen der Gegenseite.
- Bleib im Fundort-Chat: Der Austausch von Kontaktdaten (Telefon, E-Mail, Adresse) wird dort zu deinem Schutz automatisch blockiert. Wickle Kommunikation und Zahlung immer über die Plattform ab.
- Zahl sicher über die Plattform bzw. mit Käuferschutz. Leiste niemals Vorkasse per Überweisung oder Krypto.
- Übergib teure Artikel nach Möglichkeit persönlich vor Ort, Ware gegen Bezahlung.
- Öffne keine Links zu angeblichen «Kurierdiensten» und gib nie Karten- oder Login-Daten auf verlinkten Seiten ein.
- Aktiviere die Zwei-Faktor-Authentifizierung (Authenticator-App) — so bleibt dein Konto selbst bei gestohlenem Passwort geschützt.
Bleib auf Fundort
Sobald du die Plattform verlässt, entfällt jeder Schutz. Genau deshalb versuchen Betrüger, dich auf WhatsApp, SMS oder E-Mail zu locken. Wickle Kommunikation und Zahlung immer über Fundort ab.
Du kommst nicht mehr in dein Konto (Zwei-Faktor-Anmeldung)
Die Zwei-Faktor-Anmeldung schützt dein Konto auch dann, wenn jemand dein Passwort kennt. Das heisst aber auch: verlierst du den zweiten Faktor, sperrt er dich genauso zuverlässig aus. Es gibt drei typische Fälle, und die ersten beiden sind in einer Minute gelöst.
Die App zeigt Codes, aber Fundort lehnt sie ab
Das ist fast immer die Uhr deines Handys. Die Codes werden aus der Gerätezeit berechnet und wechseln alle 30 Sekunden; geht die Uhr mehr als eine Minute falsch, ist jeder einzelne Code falsch, obwohl die App tadellos aussieht. Stell in den Handy-Einstellungen Datum und Uhrzeit auf automatisch. In Google Authenticator gibt es zusätzlich unter Einstellungen den Punkt „Zeitkorrektur für Codes“ — einmal antippen genügt. Danach meldest du dich ganz normal an.
Handy weg, Eintrag gelöscht oder App neu installiert
Dann nimmst du einen deiner Backup-Codes. Du hast beim Einrichten acht davon bekommen, mit dem ausdrücklichen Hinweis, sie ausserhalb des Handys aufzubewahren. Ein Backup-Code gehört beim Anmelden in dasselbe Code-Feld wie der App-Code — es braucht keinen anderen Weg und keine Anfrage bei uns. Jeder Code gilt genau einmal. Sobald du wieder drin bist, erzeuge in den Konto-Einstellungen neue Backup-Codes: die alten sind dann verbraucht oder veraltet.
Auch die Backup-Codes sind weg
Jetzt bleibt der Brief. Wir schicken dir einen Einmal-Code per Post an die Adresse, die in deinem Konto hinterlegt ist. Das dauert ein paar Tage, und genau das ist der Punkt: Ein Brief geht an eine Adresse, die schon vor dem Vorfall zu deinem Konto gehörte, und lässt sich auf diesem Weg nicht ändern. Niemand kann sich per Telefon oder E-Mail als du ausgeben und uns überreden — es ist gar kein Mensch beteiligt, den man überreden könnte. So läuft es ab:
- Auf der Anmelde-Seite, wo der Code abgefragt wird, klickst du auf „Ich komme auch nicht mehr an meine Backup-Codes“.
- Du gibst E-Mail-Adresse und Passwort ein. Das Passwort brauchst du bei jedem Schritt — ohne es passiert gar nichts. Es geht noch kein Brief raus.
- Du siehst verkürzt, an welche Adresse der Brief ginge. Stimmt sie nicht mehr, brich hier ab und melde dich beim Support — auf diesem Weg lässt sie sich nicht ändern.
- Du bestellst den Brief. Ab jetzt ist er unterwegs und lässt sich nicht zurückholen. Gleichzeitig geht eine E-Mail an deine hinterlegte Adresse — als Warnung, falls nicht du es warst.
- Der Brief kommt, du gibst den Code auf derselben Seite ein. Damit ist die Zwei-Faktor-Anmeldung entfernt. Du meldest dich mit E-Mail und Passwort an und richtest anschliessend eine neue Authenticator-App ein.
Was der Brief kostet
Der Wiederherstellungs-Brief ist kostenpflichtig — Druck und Porto zahlt nicht die Allgemeinheit, sondern wer ihn auslöst. Den genauen Betrag siehst du auf der Wiederherstellungs-Seite, bevor du bestellst; er landet auf deiner nächsten Fundort-Rechnung, du musst also nichts vorab bezahlen. Verrechnet wird nur ein Brief, der tatsächlich rausgeht: scheitert der Versand, entsteht keine Position. Die ersten beiden Wege — Uhrzeit richtigstellen und Backup-Code — kosten nichts, deshalb stehen sie oben. Und falls nicht du den Brief bestellt hast: melde dich, wir stornieren die Gebühr.
Du bekommst einen solchen Brief, ohne ihn angefordert zu haben?
Dann kennt jemand dein Passwort — anders kommt niemand bis zur Bestellung. Ignoriere den Brief (ohne den Code passiert nichts) und ändere sofort dein Passwort. Wir fragen dich niemals per Telefon, E-Mail oder Chat nach diesem Code.
Was dabei absichtlich nicht geht
- Die Adresse lässt sich auf diesem Weg nicht ändern. Sonst wäre „Brief an meine eigene Adresse umleiten“ der bequemste Weg in ein fremdes Konto.
- Es gibt keine unbegrenzten Briefe: pro Konto und Jahr eine feste Höchstzahl, und zwischen zwei Briefen liegt eine Wartezeit. Ein neuer Brief macht ausserdem den Code aus dem alten ungültig.
- Nach der Wiederherstellung kannst du drei Tage lang weder dein Auszahlungskonto noch deine E-Mail-Adresse ändern. Falls der Brief doch in falsche Hände geriet, lässt sich das Konto in dieser Zeit nicht zu Geld machen — und du hast Zeit, zu reagieren.
- Alle bestehenden Sitzungen und vertrauten Geräte werden beendet. Wer vorher angemeldet war, fliegt raus — auch jemand, der unbefugt drin war.
Verdächtiges Inserat melden
Kommt dir etwas verdächtig vor? Melde das Inserat direkt über die Schaltfläche «Melden» auf der Inseratseite. Unser Team prüft jeden Hinweis.
Noch Fragen?
Bei Unsicherheiten oder einem konkreten Betrugsverdacht erreichst du uns per E-Mail. Wir antworten in der Regel innerhalb eines Werktags.
