Bewerbung
Auf ein Stelleninserat bewirbst du dich direkt hier: Unterlagen auswählen, kurzes Anschreiben, fertig. Fundort reicht sie an den Betrieb weiter und bewahrt sie nicht auf. Was bleibt, ist dein Beleg — und die Antwort, wenn sie kommt.
So bewirbst du dich
Auf dem Stelleninserat steht „Bewerben". Du wählst deine Unterlagen aus und gibst zu jeder an, was sie ist — Lebenslauf, Zeugnis, Diplom. Erlaubt sind PDF und Bilder, bis zu sechs Dateien und zusammen höchstens 20 MB. Word-Dateien nehmen wir nicht an: für sie können wir keine Signatur prüfen, und ein durchgereichtes Dokument mit Makros wäre genau der Weg, den wir nicht öffnen wollen.
Ein kurzes Anschreiben kannst du dazuschreiben. Kontaktangaben sind darin ausdrücklich erlaubt — eine Bewerbung ohne wäre keine.
Auf dasselbe Inserat kannst du dich einmal pro Tag bewerben, insgesamt auf höchstens fünfzehn Stellen am Tag.
Was mit deinen Unterlagen passiert
Sie gehen als Anhang per Mail an den Betrieb und werden dabei nur weitergereicht. Fundort legt sie nicht ab — es gibt keine Bewerbungsmappe bei uns, kein Archiv, und niemand ausser dem Betrieb bekommt sie zu sehen. In deinem Konto bleibt nur, was du wann an wen geschickt hast: Datum, Empfänger, Dateiname und Art.
Das hat einen Preis, den du kennen solltest: scheitert der Versand, können wir ihn nicht wiederholen. Du siehst es am Status und schickst neu.
Absender der Mail ist Fundort, nicht du. Deine Adresse als Absender zu setzen wäre eine Fälschung — die Prüfungen der Mailserver schlügen an und die Bewerbung landete im Spam. Der Betrieb sieht deinen Namen und antwortet mit einem Klick direkt an dich. Was bei uns bleibt — die Namen deiner Unterlagen und später die Worte des Betriebs zu seinem Entscheid — liegt verschlüsselt; ein Datenbank-Abzug ist damit unlesbar. Eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist es nicht: Mitarbeitende können im Einzelfall hineinsehen, aber nur mit Begründung und nur mit Protokolleintrag.
Die Frist
Der Betrieb hat vierzehn Tage Zeit zu entscheiden. Vier Tage vor Ablauf erinnern wir ihn. Passiert nichts, schliessen wir den Vorgang und sagen dir Bescheid — damit du nicht wochenlang auf eine Antwort wartest, die nicht mehr kommt.
Vierzehn Tage und nicht drei: eine Einstellung wird nicht am selben Tag entschieden. Oft läuft die Ausschreibung noch, und mehrere Bewerbungen werden zusammen angesehen. Eine Frist, die reihenweise verstreicht, hilft niemandem.
Zusage, Absage — oder keine Rückmeldung
Entscheidet der Betrieb, bekommst du eine Meldung und eine Mail. Er kann ein paar Worte dazuschreiben; die stehen unverändert drin, es ist seine Aussage und nicht unsere.
Läuft die Frist ab, ohne dass er entschieden hat, steht bei dir „keine Rückmeldung". Das ist ausdrücklich keine Absage: der Betrieb hat nichts gesagt, und wir legen ihm nichts in den Mund. Für dich ist der Unterschied echt — „hat sich nicht gemeldet" sagt etwas über den Betrieb, „abgelehnt" über dich.
Der Entscheid steht danach fest und wird nicht zurückgenommen. Eine Zusage, die eine Stunde später wieder verschwindet, wäre schlimmer als gar keine.
Das Vorstellungsgespräch
Nach einer Zusage kann dich der Betrieb zu einem Gespräch einladen. Du bekommst einen Terminvorschlag und kannst zusagen, einen anderen Zeitpunkt vorschlagen oder absagen — derselbe Ablauf wie bei einer Besichtigung. Wo man sich trifft, legt der Betrieb fest, ebenso ob vor Ort, per Video oder am Telefon.
Einladen kann er nur, wer sich auch beworben oder ihm geschrieben hat. Eine Einladung an ein beliebiges Mitglied gibt es nicht.
Ein seriöser Betrieb verlangt vor oder nach einem Gespräch nie Geld — weder für Unterlagen noch für Schulungen oder Vermittlung. Ausweis, Bankverbindung und AHV-Nummer braucht erst der Arbeitsvertrag.
Für Betriebe
Eingegangene Bewerbungen stehen unter „Bewerbungen" auf dem Reiter „Auf meine Inserate". Dort siehst du, wer sich beworben hat und was er geschickt hat — die Dateien selbst liegen in deinem Postfach, nicht bei uns.
Du sagst zu oder ab, wahlweise mit einem Wort dazu. Der Bewerber liest es; Telefonnummern und Adressen entfernen wir daraus. Nach einer Zusage bietet dieselbe Zeile an, direkt zum Vorstellungsgespräch einzuladen.
Eine Absage ist besser als keine Antwort. Sie kostet dich einen Klick und erspart dem Bewerber Wochen.
